Raffaello von Frau Zuckerfee

Raffaelo-Torte-2Mit Freude darf ich ankündigen, dass es den ersten Gastbeitrag auf meinem Blog gibt & dann noch mit so einem tollen Rezept von so einem spannenden Blog und so einer herzlichen jungen Frau wie Kathi – ich fühle mich geehrt! Aber lest selbst:

,,Hallo ihr Lieben und willkommen zu meinem Gastbeitrag,

die liebe Kim hat mich gefragt, ob ich ich einen Gastbeitrag auf ihrem Blog schreiben möchte. “Na klar” – habe ich gesagt und damit ihr ein bisschen mehr über mich erfahrt und wisst wer hier schreibt, hat Kim mir ein paar Fragen gestellt, die ich gern beantworte.

Wer bist du? Stell dich kurz vor!

Mein Name ist Kathi, ich bin 28 Jahre alt und wohne im Ruhrgebiet, gemeinsam mit meinem Mann und meiner Perserkatze Mimi. Ich bin gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau und habe ein betriebswirtschaftliches Bachelor-Studium abgeschlossen. Neben meinem Marketing-Masterstudium arbeite ich in einem Dienstleistungs-Unternehmen und bin dort für die Kundenbetreuung zuständig. Mein Back-Blog heißt Frau Zuckerfee.

Was sind deine Leidenschaften/Hobbys?

Wie ihr euch jetzt denken werdet, gilt meine Leidenschaft dem Backen! Am liebsten backe und verziere ich pastellfarbene Buttercreme-Torten. Das Fotografieren ist meine zweite Leidenschaft: Ob mein Selbstgebackenes oder schöne Landschaften und Motive im Urlaub.

Mein Hobby ist das Snowboardfahren. Einmal im Jahr geht es mit Freunden nach Österreich, wobei ich das Aprés-Ski-Feiern mindestens genauso gut finde.

Leider musste ich aus Zeitgründen mein geliebtes Hobby das Spring- und Geländereiten aufgeben. Mit meinem Pferd war ich sogar erfolgreich auf Turnieren bis zur Klasse M.

Worauf bist du stolz?

Also da fallen mir zuerst die Dinge ein, die noch nicht so lange her sind… Z.B. mein bestandenes Bachelor-Studium. Und dass ich nach dem Studium ein halbes Jahr in China war, um chinesische Studenten, die in deutscher Sprache studieren, in betriebswirtschaftlichen Modulen zu unterrichten.

Stolz bin ich, dass mich viele (auch fremde) Menschen für mein Gebackenes und meine Fotos loben, dass muss ja bedeuten, dass es nicht ganz so schlecht ist. Ich glaube schon, dass ich für beides ein Talent habe und ich vielleicht besser eine Konditoren-Laufbahn hätte einschlagen sollen… nein Spaß.

Wenn ich etwas unbedingt schaffen will, es aber (noch) nicht kann, oder es nicht klappt, übe und probiere ich solange, bis ich es hinbekomme. In dieser Hinsicht bin ich ehrgeizig und zielstrebig. Z.B. von DSR-Fotografie und dem Umgang mit WorPress und diversen Programmen hatte ich vorher Null Ahnung. Jetzt habe ich schon mehr Ahnung als mein Mann, was Computertechnik betrifft.

 Was ist dein Lieblingsort und Lieblingsdrink im Sommer?

Am liebsten bin ich im Sommer an der Luft, am Meer oder am See. Allerdings nicht unbedingt in der prallen Sonne, eher an einem gemütlichen Plätzchen im Schatten, mit ein paar Freunden und kühlen Drinks. Am besten irgendwas mit Minze, wie z.B. Hugo oder Mojito.

Ich habe letztens eine unheimlich leckere Erdbeerbowle kennengelernt! Mineralwasser, Eiswürfel, Minze, leicht gezuckerte Erdbeeren und etwas Wodka. Das ist mein Lieblingsgetränk. Allerdings trinke ich es auch häufig alkoholfrei. Achja, und selbst gemachten Frappocino mag ich sehr.

Was sind deine Wünsche, Träume?

Ziemlich klischeehaft, aber ich wünsche mir ein schönes Häusschen, ein bis zwei Kinder, einen großen Hund, vielleicht wieder ein Pferd und irgendwie das perfekte glückliche Familienleben. Wichtig ist mir und meinem Mann, oft zu verreisen, was natürlich bedeutet, es geht nicht ohne fleißig zu arbeiten.

Ein entfernter Traum wäre, mich irgendwann selbständig zu machen, bzw. mit dem Backen, Bloggen, Fotografieren, wie auch immer Geld zu verdienen. Aber dafür mache ich erstmal meinen Marketing-Master und arbeite nebenbei, um genügend Geld anzusparen, für spätere Pläne die in diese Richtung gehen.

Auf was legst du besonders viel Wert – bezüglich deines Blogs, deiner Fotos, deiner Seite?

Ich fotografiere solange, bis ich das – für mich – perfekte Foto habe. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die ich gefühlte Ewigkeiten hin und her schiebe, bis mir das Bild gefällt. Ich habe mich viel mit dem Thema Fotografie beschäftigt, um Blende, ISO-Wert, Weißabgleich, Belichtungsdauer usw. zu verstehen. Es hat gedauert, aber im Nachhinein bin ich mit den Ergebnissen zufrieden.

Bei meinem Blog bzw. Instagram-Account ist mir die Gestaltung wichtig. Es soll alles farblich zueinander passen und hübsch aussehen. Wobei Schönheit ja immer im Auge des Betrachters liegt . Mir ist aber durchaus bewusst, dass meine “rosa-Mädchenseite” eher Frauen als Männer anspricht. Aber da bleibe ich meinem Stil treu.

Was würdest du anderen raten, die einen Blog schreiben wollen?

Da wären wir schon beim Thema. Ich persönlich finde es wichtig, dem eigenen Stil treu zu bleiben und den Blog oder die Seite so zu gestalten, wie man es für richtig hält. Nur dann wirkt es authentisch. Lässt man sich da reinreden, ist man nur halbherzig bei der Sache. Was aber nicht bedeuten soll, dass man sich vor Kritik verschließt. Andere Meinungen zu dem eigenen Blog zu hören, ist mir wichtig, um einen anderen Blickwinkel zu bekommen und Dinge zu optimieren, die mir selbst nicht aufgefallen sind.

Man sollte aber auch rational an die Sache herangehen und überlegen, ob man jede Woche neben der Arbeit/dem Studium genügend Zeit aufbringen kann, um Artikel zu verfassen und den Internetauftritt zu pflegen. Außerdem sollte man sich mit WordPress und anderen Programmen ausreichend auseinander setzen, damit man nicht entäuscht ist, wenn es nicht sofort klappt mit dem Losbloggen.

Möchte man mit seinem Blog auf lange Sicht Geld verdienen, kommt man nicht drum herum, sich mit Themen wie Suchmaschinenoptimierung, AdWords und seinen Seiten-Statistiken auseinander zu setzen. Da hilft ein wenig technisches Verständnis und der Wille sich in “langweilige” Themen einzuarbeiten.

Sei bei dem was du machst, mit Leidenschaft dabei. Denn wenn man das tut, was man liebt, ist man meistens gut darin – außer man ist völlig talentfrei, wie z.B. manche Sänger bei DSDS. Und sei wie du bist, denn das ist gut so!

Aber genug von mir geplaudert. Jetzt geht es weiter mit meinem Rezept für eine leckere Raffaelo-Torte mit weißer Schokolade und Erdbeeren. Kokos-Torten schmecken so herrlich nach Sommer, Sonne, Strand und Urlaub. Ich muss beim Gedanken an Kokosnuss und Raffaelo immer an diesen wundervollen Traumstrand aus der Raffaelo-Werbung denken und bekomme gleich gute Laune und Urlaubsfeeling.

Diese Torte ist noch nicht mal besonders aufwendig in der Herstellung. Es wird eine Erdbeerfüllung eingekocht sowie eine Kokoscreme, um damit die gefüllte Torte von außen zu bestreichen.

Das sollte man in 2-3 Durchgängen machen, da die Creme etwas Zeit braucht, um im Kühlschrank fest zu werden. Gibt man alles von der Kokoscreme aufeinmal auf die Torte, läuft sie herunter und man erhält keine schöne Torten-Form. Ich habe die Torte nach dem Füllen dünn eingestrichen und den Rand, nach ca. einer Stunde Kühlung, erneut mit Creme bedeckt.

Die Kokos-Torte kann mit Malibu, oder sonstigem Kokoslikör hergestellt werden. Der Kokoslikör sorgt nochmal für ein intensiveres Aroma. Natürlich kann für die kinderfreundliche Variante der Malibu weggelassen werden und ein entsprechendes Kokosnuss-Aroma verwendet werden.

Zum Schluss können die Kokos-Flocken nach Belieben aufgestreut werden. Es schmeckt übrigens auch gut, wenn die Kokos-Raspeln kurz in der Pfanne oder im Backofen angeröstet werden, sodass sie ein intensiveres Aroma bekommen.

Allerdings erhält die Torte dann nicht mehr diese schöne schneeweiße Farbe. Wer möchte, kann die angerösteten Kokos-Flocken deshalb in das Innere der Torte geben und die ungerösteten Flocken für die äußere Verzierung verwenden.

Zur Dekoration werden auf der Torte noch ein paar Raffaelo’s und Erdbeeren angeordnet. Ich habe es eher schlicht gehalten.

Da sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ich finde es schön, sich nicht stur an Rezepte zu halten, sondern diese ruhig mal abzuändern oder zu variieren.

Es gibt doch nichts Schöneres, als gemeinsam eine leckere Torte zu genießen, vor allem, wenn sie so wunderbar nach Kokos und Erdbeeren schmeckt und nach Sommer duftet.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch gut gehen!

Süße Grüße

Frau Zuckerfee
Kathi

Raffaelo-Torte mit weißer Schokolade und Erdbeeren

Zutaten

700 g Erdbeeren
750 g Mascarpone
400 ml Kokosmilch
6 EL Kokoslikör (z.B. Malibu)
150 g Kokosraspeln
250 g weiße Schokolade
10 EL Puderzucker
1/2 Glas Erdbeerkonfitüre
1 Pck. Vanillin-Zucker
1 Bio Zitrone (Saft + Abrieb)

Einen Biskuitboden

Raffaelo-Torte2

Anleitung

Während der Tortenboden im Backofen ist, werden in der Zwischenzeit 75 g der Kokosraspeln zusammen mit der Kokosmilch eingekocht. Dies dauert ca. 45-60 Minuten, bei niedriger bis mittlerer Hitze.

Dann wird der Saft und Abrieb einer halben Zitrone gemeinsam mit Vanillin-Zucker, Konfitüre und zwei Dritteln der Erdbeeren püriert. Das andere Drittel Erdbeeren klein würfeln und beiseite stellen. Anschließend das Püree in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. 3 EL Wasser mit 2 EL Stärke vermischen und zu dem köchelnden Püree geben, um es zu binden. Die restlichen Erdbeeren hinzugeben, kurz mitkochen und anschließend alles abkühlen lassen.

Ist die Kokosmilch eingedickt, kann die Schokolade gemeinsam mit dem Kokoslikör hinzugegeben werden. Nicht vergessen zwischendurch zu probieren, um ggf. nach eigenem Geschmack anzupassen. Die Kokoscreme nun zum Abkühlen beiseite stellen. Ist sie nicht mehr heiß, wird die Mascarpone gemeinsam mit dem Puderzucker aufgeschlagen und unter die Creme gerührt. Nochmals kurz kühlen.

Der ausgekühlte Biskuitboden wird zweimal waagerecht durchgeschnitten. Das Erdbeerpüree wird nun auf die zwei unteren Böden verteilt. Die Kokoscreme wird auf alle drei Böden verteilt. Es sollte darauf geachtet werden, dass ausreichend Creme übrig bleibt, um diese nachher für den Rand zu verwenden. Anschließend mit Kokosraspeln und Raffaelo garnieren.

Anmerkung: Für eine 26 cm Springform geeignet. Es kann natürlich auch eine kleinere Form verwendet werden, dann wird die Torte insgesamt höher.”

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