Mein Garten im Juni

Im Garten hat sich in den letzten vier Wochen einiges getan. Die Kirschen sind mittlerweile rot, der Zitronenbaum steht wieder in voller Blüte (oh wie das duftet) und man erkennt den Ansatz eines Blumenkohls. Die lila Kohlrabi sind ebenfalls kräftig gewachsen und werden bald geerntet. Wir hatten in den letzten Tagen immer mal wieder warme Sonne und auch ein paar Regentropfen. Eine super Kombi für unser Obst und Gemüse, aber auch die Kräuter freuen sich.

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Im Garten haben wir einen großen Kirschbaum. Es hieß immer, es sei eine wilde Kirsche und man dürfe sie nicht essen. Okay, damit bin ich aufgewachsen und aus diesem Grund haben wir ja einen Zweiten gepflanzt. Vor kurzem hatten wir Besuch und uns wurde gesagt, dass wir die Kirschen sehr wohl essen dürfen. Na umso besser! Wir freuen uns sehr darüber eine große Ernte zu haben, freuen uns aber auch darüber, mit den Vögeln zu teilen.

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Bei Instagram hatte ich vor ein paar Tagen eine Umfrage gestartet und ich wollte von euch wissen, worüber ich bloggen soll bzw. über welche Themen ihr mehr lesen wollt. Einige hatten über Tipps und Tricks für das Anpflanzen von Blumen, Obst und Gemüse auf dem Balkon gefragt. Ich muss dazu sagen, dass ich “nicht-vom-Fach” bin aber ich kann euch berichten, wie es mir erging als ich “nur” einen Balkon hatte oder welche Pflanzen ich heute noch “nur” im Topf anpflanze.

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Fangen wir mal an: Ich bin ein absoluter Fan von Hochbeeten und habe einiges, auch heute noch trotz des Gartens, in Hochbeeten gepflanzt. A) ich muss mich nicht so tief bücken oder auf dem Boden rumkriechen und B) ich finde es sieht auch chic aus und macht einiges her. Ich habe meine Hochbeete überwiegend geschenkt bekommen oder geerbt (ja leider Gottes …), ansonsten bekommt ihr sie im Baumarkt oder in dem Blumenladen eurer Wahl. Noch preiswerter: Ihr baut sie euch einfach selber oder habt einen berentete Schwiegerpapa (okay oder Schwiegermama *gender*) der/die Zeit und Lust dazu hat!

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Was habe ich alles im Hochbeet oder in Töpfen. Fangen wir mal auf der Terrasse an und starten unseren Rundgang bis vor die Haustüre. Auf der Terrasse habe ich alle Zitruspflanzen im Topf (Zitronen- und Limettenbaum). Das hat einfach den Grund, dass sie vermutlich den Winter draußen in der Erde nicht überleben würden und ich sie so einfacher in die Hütte stellen- bzw. besser mit Jutesäcken einpacken kann. Hier habe ich auch noch eine Tomate und Kartoffeln im Topf. Wir haben zwar letztes Jahr keine guten Erfahrungen mit Kartoffeln im Topf gemacht, haben aber erfahren, dass es auch an der Sorte gelegen haben könnte – wir versuchen es einfach noch mal.

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Hinter dem Haus haben wir Zwiebeln und Mangold im flachen Hochbeet. Der Mangold wächst und wächst und hat den Winter super überstanden, ohne das wir was dafür gemacht haben. Ob das mit den Zwiebeln dort klappt, testen wir noch. Vor dem Haus haben wir das meiste in Hochbeeten. Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Minze wachsen dort hervorragen. Mit Schnittlauch haben wir keine guten Erfahrungen gemacht, kam aber nach dem Winter dennoch wieder. Neben Himbeeren, Gurken und Tomaten haben wir noch einen großen Topf Minze und auch Mais im Topf. Als wir noch in Bonn gewohnt haben, wuchs auch die Zucchini im Hochbeet, braucht zwar viel Platz, funktioniert aber wunderbar!

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Schaut einfach auf welches Obst und Gemüse ihr bockt habt. Achtet umbedingt darauf, welchen Standort eure Lieblinge benötigen. Wir haben zwar auch die Erfahrung gemacht, dass Zucchini auch gut kann ohne viel Sonne, aber wir waren uns bei vielen Sachen auch einfach unsicher – testet es einfach. Tomaten und Kräuter gehen immer gut, Früchte wie Himbeeren auch und Zucchini sind pflegeleicht. Ob Topf oder Hochbeet, ihr werdet sicherlich für das ein oder andere Platz finden – probiert es aus!

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Nächstes letztes Thema für heute: Tiere im Garten. Ich bin ein absoluter Fan davon Tiere im Garten zu haben – vor allem Insekten. Ich bin nicht traurig über Blattläuse und renne auch nicht direkt los um sie irgendwie zu “bekämpfen”. Auch Löcher in den Blättern des Kohlrabi oder Blumenkohls lassen mich kalt. Ja passiert eben mal, dass sich eine Schnecke verirrt. Ich habe nicht den Anspruch am Ende des Monats zu sagen “Hey, ich habe xx g davon und xx g davon geerntet und weg mit den blöden Viechern” – mir geht es viel mehr darum eine Balance zwischen Natur und mit zu finden, schön ist eine kleine Ernte zu haben, schön ist es aber auch, den Spatzen, Meisen, Amseln und Tauben beim futtern der Kirschen zuzuschauen.

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