Kurztrip: Schweiz, Toskana, Pompei

Auf dem Weg nach Ischia haben wir uns ein paar Zwischenstationen vorgenommen um die Anreise von knapp 1800 km nach Ischia so entspannt aber auch aufregend zu gestalten. Bei den beiden letzten Ischabesuchen haben wir auf der Hinfahrt nur einen Zwischenstop eingelegt und dem auch keine große Wertschätzung entgegen gebracht: Zimmer beziehen, Essen suchen, essen, zurück zum Hotel, schlafen und weiter fahren. Vor zwei Jahren war dies am Lago Maggiore und letztes Jahr südlich von Mailand. Dieses Mal wollten wir es anders haben – der Plan: Walensee in der Schweiz, Chiantiregion in der Toskana und zuletzt, bevor es mit der Fähre nach Ischia geht, Pompei mit Besichtigung des Weltkulturerbes.

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Da wir, wg besonders vieler Ausgaben in den letzten Wochen, etwas Geld sparen wollen, haben wir uns für das klassische Camping entschieden. Also packten wir Zelt, Isomatten, Matratze, Kissen, Decken und ein bisschen Proviant ein und am Samstag morgen um kurz nach acht Uhr saßen wir im Auto zu unserer ersten Station.

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Weingut Bergdolt-Reiff & Nett

Ich wollte schon in den letzten Jahren auf dem Hin- oder Rückweg zu Nett aber wir haben uns nicht ausreichend Zeit dafür genommen. Jetzt waren wir aber vollkommen stressfrei, sodass ein Besuch ein Muss war. Wir haben uns ein paar Tage vorher schon bei Christian angekündigt, sodass jeder Bescheid wusste, als wir ankamen. Christian zeigte uns die Herstellungsstätten – total spannend! Ich probierte ein paar Weine, sodass wir einen Karton für unsere Reise, oder für wann auch immer, mit nahmen. Es war spannend und ich war froh das ich das endlich auch mal geschafft habe!

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Walensee

Nach einem kurzen Abstecher nach Speyer und einem dortigen schnellen Mittagessen, fuhren wir auf der A5 Richtung Schweiz. Bei Basel ging es über die Grenze und dann immer in Richtung Zürich weiter. Knapp 60 km Süd-östlich von Zürich liegt der Walensee (praktisch direkt “unter” dem Zürichsee). Direkt am Walensee in Murg gibt es eine kleinen Campingplatz. Es gibt zwei Bereiche für die Zelte und einen Bereich für Campingwagen oder ausgebaute Busse. Der Campingplatz ist wirklich klein aber liegt einfach nur fantastisch und hat einen super Blick über den Walensee und auf die Berge. Wir haben uns hier richtig wohl gefühlt, haben abends ein Picknick am See gemacht und den Sonnenuntergang genossen.

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Chianti, Toskana

Vom Walensee aus ging es über den San Bernadino Pass (die Passstraße ist total schön und es lohnt sich am See eine kleine Pause einzulegen) in Richtung Italien. Wir kamen Nachmittags in der Toskana an und bezogen den Campingplatz. Dieser liegt fantastisch, zwischen Florenz und Siena, in mitten von zahlreichen Weinbergen. Die Aussicht ist toll und es lohnt sich einen kleinen Spaziergang zu machen.  Das schöne an dem Campingplatz: Sie haben ein kleines Bistro: Morgens gibt es frisch gepressten Orangensaft und frische Croissants, abends gibt es frische Pizza, Pasta und Salate. Dazu hauseigener Wein. Wir konnten nicht nein sagen! Achja, und immer Mittwochs Abends gibt es für 12 Euro ein Weintasting (3 Weine von einem Biobauern aus Florenz) mit Antipasti. Leider waren wir Sonntags da…

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Pompei

Ein Traum geht in Erfüllung: Ich wollte immer mal nach Pompei um mir dort die Ausgrabungsstätten anzuschauen. Wir buchten also auch hier einen Campingplatz und das was uns total verwunderte: Sie liegen direkt gegenüber der Ausgrabungsstätte. Näher dran geht gar nicht! Da wir Montag Nachmittags angekommen sind und wir die Tickets online erst für Dienstags hatten, relaxten wir den Nachmittag auf dem Platz. Am nächsten Tag wurde es dann erst so richtig spannend, denn deshalb waren wir da: Endlich ging es nach Pumpeji – die begrabene Stadt. Es war absolut faszinierend und total beeindruckend. Ich möchte nicht zu viel verraten, denn wer geschichtsinteressiert ist und immer schon Leidenschaft für derartige Geschichten hatte, muss sich das umbedingt auch mal in echt anschauen. Es prägt und lohnt sich!

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